PETER C. SIMON

Sound Artist

S O U N D - W O R K S

             

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MO Lautsprecher, Museum Ostwall Dortmund
01.01.2014 - 30.01.2014

"Der Raum der Fremden"

Klangkomposition, 40min,

2013

Die Komposition „Der Raum der Fremden“ bezieht sich auf die Science-Fiction Romane und Filme der 60er, 70er und 80er Jahre. Stanislaw Lem, Philip K.Dick, William Gibson, u.v.a. schrieben über Utopien und Dystopien, die auch in Filmen dieser Zeit ihr Bild und Ton fanden. Ob „Omega Man“,„Solaris“ oder „Blade Runner“, viele dieser Filme nahmen technische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen vorweg. Und nun befinden wir uns in der beschriebenen „Zukunft“ ohne es zu bemerken.

Die musikalischen Elemente, die Geräusche und Stimmen in der Komposition, sind Fragmente von Erinnerungen, Träumen und Halluzinationen. Es eröffnen sich Parallelwelten und - realitäten vor dem inneren Auge des Zuhörers.  Eine Reise in andere Dimensionen.
Oder doch nur der ewige Traum vom Erwachen.

Die Komposition ist eine Hommage an alle Musiker und Sounddesigner der fantastischen Filme dieser Zeit, die mich als Kind nachhaltig beeindruckt haben.



3 soundtracks

will be broadcast on:

Radio Futura, the Future Places radio station
- Digital Media and Local Cultures -
12th to 16th October 2010 - Porto, Portugal

listen online to Radio Future live,
"3 soundtracks"  on 12.10.2010 at 17:30 and 14.10.2010 at 01:30

here >>>>



Schallmauer

Stereo, 35min, Produktion für den Rundfunk ,

2009

Die Berliner Mauer war vor allem ein SICHTbares Zeichen, ein Dorn im AUGE. Dabei hat die Mauer doch auch deutsch-deutsche Schallwellen reflektiert und geschluckt. 20 Jahre nach dem Mauerfall stellt der Medienkünstler Peter C. Simon in ehemaligen Sperrzonen und Grenzgebieten die Frage nach den hörbaren Dimensionen der deutschen Teilung.

Das Stück dreht sich um eine Person oder Maschine, die die andere Seite überwacht und abhört, abhorcht. Der Zuhörer befindet sich mit in dem Abhörraum und hört sowohl die Geräusche des Unbekannten wie auch das was er hört und aufzeichnet. Der Überwacher wir überwacht von dem unsichtbaren Zuhörer.

Für das Klangstück habe ich eine Nagra IV SJ verwendet, die ich von einer Abhörstation in Bayern erworben habe. Dieses Originalgerät wurde dazu verwendet die Zone hinter dem Eisernen Vorhang zu belauschen. Sie verfügt über ein erweitertes Frequenzspektrum, und wird mit speziellen Brüel und Kjaer Mikrofonen bestückt.
Sie wurde hauptsächlich im mobilen Einsatz verwendet.




Anne Sexton - A Confessional Poet

Acoustic Portrait by Nicole Kersten and Peter Simon, words and sounds,

Club der Utopisten,  Theater Bonn

2009


       


"Kosmochords"

a sound piece for the 50th aniversary of the SPUTNIK start

2007

International Sputnik Day
October 4, 1957-2007

listen to the sound
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"Lügen haben keine Beine"

A surreal sound diary of a traveling man who never move from home. 

von Peter C. Simon

Produktion für den Hörfunk, Länge 54'

2007

"Lügen haben keine Beine" ist ein akustisches Reisetagebuch einer Person, die gar nicht verreist ist - eine surreale Reportage vom Unterwegssein und dem Kampf mit dem "Originalton" in mehreren Etappen. Was ist Wahrheit, woran erkennt man sie akustisch? Ausgehend von Realklängen konfrontiert er Aufnahmen unterschiedlicher Städte und Orte mit teils aus der Luft gegriffenen, teils tatsächlich so aufgezeichneten Ereignissen. Neue Bilder und Geschichten tauchen vor dem inneren Auge auf. Es ist unbestritten: Reisen erweitert den Horizont. "Lügen haben keine Beine" ist ein "Souvenir" im ursprünglichsten Sinne des Wortes und erlaubt dem Zuhörer ein "Jetsetten" durch die eigene Phantasie. 







"Swiete Drogi - Polnische Pilgerfahrten"



von Peter Simon und C-Schulz
Produktion für den Hörfunk, Länge 50'

2004

Aufgeführt als 5.1 Surround auf dem Hörkunstfestival Erlangen 2006

In diesen Tagen tritt das unbekannte Nachbarland Polen der Europäischen Union bei. Die Heimat Papst Johannes Pauls II gilt westeuropäischen Liberalen, die mit der Verehrung der Schwarzen Madonna oder düsteren Karwochenkulten nichts anfangen können, vor allem als Zentrum eines restaurativen Katholizismus. Doch auch wer den Massenprozessionen oder pauschal organisiertem, religiösen Bustourismus fern steht, kann sich nur schwer der Sogwirkung einzigartiger Soundscapes entziehen, zum Beispiel wenn ganze Landstriche mit archaischen Lautsprechersystemen zur Übertragung von Gottesdiensten überzogen werden oder Tausende von Pilgern leise Gebete murmeln.
Peter Simon und C-Schulz sind in der Karwoche 2003 mit Ihrem Aufnahme-Equipment in das Herz des "polnischen Jerusalems" vorgedrungen und verdichten Ihre Aufzeichnungen von den Osterliturgien zu einer Pilgerfahrt in unerschlossene Klanglandschaften.








"Das Turing-Projekt"

A stereo and 5.1 surround sound piece dedicated to work and life of Alan Turing.

von LMS
Produktion für den Hörfunk, Länge 54'

2004

Die Herbstsonate des Motherboards. Denkmodelle der Herren Babbage, Vannevar Bush, Shannon, Zuse, Turing und Von Neumann und die Entwicklung des Computers sind der Ausgangspunkt eines neuen Hörstücks von LMS. Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon spielen dabei mit Verfahren zur klanglichen Interpretation unübersichtlicher Datenmengen (Sonifikation), die sich seit etwa 20 Jahren in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen wachsender Beliebtheit erfreuen. Außerdem entwickelt das Trio neue Methoden beim Belauschen historischer Zentralprozessoren und Festplatten.
LMS sind Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon. Im Jahr 2002 entwickelte das Programmierer, Musiker und Medienkünstlerkollektiv LMS ein 8-Kanalstück für das Video-Tanz-Projekt "Full Play", das in La Villette, Paris gezeigt wurde. Ein zweites Auftragswerk im Museum für Angewandte Kunst in Köln im Rahmen der Buckminster Fuller Ausstellung "My Private Sky" präsentiert. Für die Wittener Tage für Neue Kammermusik entstand 2003 das Raumklang-Experiment "Continuity Illusions".





"Continuity Illusions"

A four channel sound piece about the increasing of time and speed.

von LMS
Produktion für den Hörfunk, Länge 15'

2003 

Continuity Illusions ist eine Komposition über Geschwindigkeit, Wahrnehmung und Raum/Zeit-Konzepte. Kurze Klangpartikel und -ausbrüche rotieren in wechselnden Geschwindigkeiten durch die Lautsprecher. Scheinbare Überlappungen entwickeln sich und setzen sich in einer Wellenbewegung durch das Klangfarbenspektrum fort in einem behutsam gesteuerten Experiment mit linearen Sequenzen und nachlassender Stille. Wie bei allen beschleunigten Bewegungen gibt es Phasen, in denen man Verlangsamung, Stillstand und Umkehrung wahrnimmt. Die Dynamik dieser Phasen bildet die Basis der musikalischen Komposition
Im Jahr 2002 entwickelte LMS ein 8-Kanalstück für das Video-Tanz-Projekt "Full Play", das an vier Abenden in La Villette, Paris gezeigt wurde.
Ein zweites Auftragswerk wurde im vergangenen Jahr im Museum für Angewandte Kunst in Köln im Rahmen der Buckminster Fuller Ausstellung "My Private Sky" präsentiert. LMS sind Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon.







"5 seconds later"


Produktion für den Hörfunk, Länge ca. 5 min.

2003