PETER C. SIMON

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Mein Weg zum Mond, Phase 2


Installation, 2016

Vom Versuchen und Scheitern, zum Mond mit einfachen Mitteln zugelangen.

Ein geometrisches Objekt? Ein Experiment vor Ort.
Am Boden liegt die Hülle des ersten Ballons, Durchmesser drei Meter, den die Sonnenhitze innerhalb kurzer Zeit explodieren ließ. Der zweite, viel kleinere Ballon wird im Lauf der Ausstellung zusammenschrumpfen. Er ist Symbol meines Anspruchs, die Schwerkraft zu überwinden und den Raum zu verlassen. Aber der Traum bleibt. Phase 3 wird folgen.

Der Versuch, meinen Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Schließlich bin ich an dem Tag geboren (4. Okt.), an dem Sputnik sein erstes Signal zur Erde sandte. In unregelmäßigen Abständen hört man das Zirpen von sterbenden Sternen. Sie erloschen vor Hunderten von Lichtjahren.




Stresa, 27.06.16

  

 


Stresa, 02.07.16

   




                                                                                                          Fotos: Freya Hattenberger


Stresa 14.07.16



                                                                                                                       Foto: Birigt Kahle







TURING 3


von LMS ( Jörg Lindenmaier, Anthony Moore, Peter Simon), 2015

Bei dem Werk handelt es sich um die Installation mit dem Titel „Turing 3“. Sie besteht aus 64 analogen Relais, in einem Rahmen befestigt, welche über ein MIDI-to-Gate Interface von einem Computer angesteuert werden.

Mit "Turing 3", setzen wir uns mit der frühen Geschichte der Informatik und der Entwicklung von algorithmischen Regeln für Maschinen auseinander.

LMS entwerfen ein "Orchester",  nicht nur als eine akustische Karte der Bewegung von Informationen, sondern auch als ein Schlagwerk-Ensemble bestehend aus 64 individuellen "Instrumenten". Die Instrumente sind Siemens Relais in Metallgehäusen ummantelt. Elektrisch angetriggert  produzieren diese Relais wahrnehmbare, unterschiedliche, metallische Klänge.
Die Relais sind in 4 x 16 Reihen an einem Rahmen angebracht. Die Zahl 64 ist signifikant zu der Anzahl der Hexagrammen im chinesischen Buch der Wandlungen, das I-Ching. In Jahre 1697 wurde Leibniz in diesen alten chinesischen Text von dem Jesuiten Bouvet eingeführt. Seine Überlegungen zu den Hexagrammen führte zur Vollendung seiner „Binarisierung“ des Dezimalzahl Systems, bei dem Reihen von digitalen Einsen und Nullen zum ersten mal in der Geschichte der Mathematik auftauchen. Für LMS ist Leibniz damit der früheste digitale Pionier in einer Reihe berühmter Namen wie, Charles Babbage, Konrad Zuse, Vannevar Bush, Alan Turing, Claude Shannon und John von Neumann.

Das "Orchester" ist räumlich in vier Teile gegliedert, links, links-mitte, Mitte-rechts und rechts. Jede Gruppe besteht aus 16 Instrumenten/Relais.
Es gibt verschiedene Wahrscheinlichkeitskurven, die dynamisch ausgelöst werden und sich über den gesamten vierteiligen Bereich des Orchesters bewegen.
Jede neue Bedingung oder Zustand wird "Modus" genannt. Jeder Modus führt zu einem unterschiedlichen räumlichen Verhalten, was zu mehr oder weniger Aktivität in der Anordnung der Relais führt.

Die algorithmische Komposition, basierend auf sogenannten Stochastischen Prozessen, wurde in C programmiert.









Vogelzug



Ortsspezifische Installation auf dem Worringer Platz Düsseldorf, August 2015



Das Konzept zur Klanginstallation für den öffentlichen Raum gewann den 1. Preis beim Wettbewerb „Fliegende Monumente“, Gasthof Worringer Platz, Düsseldorf.
Daraufhin wurde die Installation „Vogelzug“ im Sommer 2015 Düsseldorf realisiert und ausgestellt.

Das Thema Migration steht in dieser Installation im Vordergrund und greift damit den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs wie auch die realen Begebenheiten am Ort der Installation auf. Es findet eine direkte Rück-Spiegelung und Reflektion „in Echtzeit“ statt.

An mehreren Bäumen auf dem Worringer Platz werden individuell hergestellte Lautsprecherboxen installiert. Diese greifen die Form von Überwachungskameras auf und erinnern gleichzeitig an Vogelhäuser oder Brutkästen.
Signalgesänge von Zugvögeln sowie unterschiedliche Geräusche von Transportmitteln, mit denen man Orte verlassen und andere erreichen kann, sind zu hören. Die unterschiedlichen Klangebenen verschmelzen zu einer Komposition und füllen den Worringer Platz.

Es sind Rufe von Zugvögeln, die auch in Düsseldorf Halt machen könnten. Sie überfliegen weite Strecken, und auch wenn sie nicht auf einem urbanen Platz in der Stadtmitte rasten würden, so sind sie ab und an in der Luft über der Stadt zu hören und zu sehen.

Die Zugvögel in dieser Installation sind ein Synonym für die Menschen, die sich für Migration entscheiden (müssen) oder nomadische Arbeitsstrukturen leben.
Ein Kommen und Gehen - und ein Wiederkommen und Gestrandet sein. Dies ist ein Thema, was immer wieder aktuell wird sobald sich politische und wirtschaftliche Verhältnisse radikal ändern.









MAN IN THE MIDDLE



Orstspezifische Installation, Weltkunstzimmer Düsseldorf 2015

„Man in the middle“ ist ein Angriff auf eine Kommunikationsstrecke durch eine  dazwischen geschaltete Instanz. Dieser Angriff ist sehr wirkungsvoll und wird kaum bemerkt.

Die Installation ist eine Bühne. Eine Situation in der der Besucher die Rolle eines Überwachers einnimmt.
Durch die Kopfhörer auf dem Tisch kann der Besucher in die Unterschiedlichsten Ebenen der Überwachung reinhören. Er hört einerseits die Überwachten, aber auch den abwesenden Überwacher bei seiner Arbeit. Er hört die Geräusche die Menschen in ihrem Alltag zwangsläufig erzeugen, die Informationen die sie austauschen, die Geräusche der Maschinen mit denen Überwachung stattfindet.
Für die Installation wurden unterschiedliche Überwachungsgeräte benutzt. U.a. eine ausrangierte NAGRA IV SJ von einem US Stützpunkt in Bayern.

Weitere Informationen auf Anfrage.











FREQUENTLY ASKED QUESTIONS


2013


Orstspezifische
Mehrkanal Klang- und Lichtinstallation,
Neon Licht, 4 Lautsprecher, Tonband Nagra, Waage, Video

GALERIE PETRA NOSTHEIDE-EŸCKE
2.3. – 27.4.2013
Einführung | introduction
Gregor Jansen

Die Installation zeigt eine Möglichkeit auf durch Fragen und Zweifel neue Erkenntnisse zu gewinnen. Etwas zu hinterfragen und zu erfragen, die fragen: wie, warum, was, wann usw. begleiten die Menscheit schon immer. Mit fragen hat jeder mal klein angefangen.
























Isolator


2011

Ortsspezifische Mehrkanal Klang- und Lichtinstallation
Ein 15“  Lautsprecher, vier 8“  Lautsprecher, drei Spotlampen, Wasser, Klangkomposition Loop,
Dauer eines Durchlaufs: 14 min.
Isola Bella, Lago Maggiore, Italien


Eine Kernfrage der Metaphysik lautet: gibt es in der Materie einen „Geist“?
„Isolator“ ist der Versuch, die im Raum gespeicherten Spuren menschlicher Existenz spür- und erfahrbar zu machen.
Die Installation ist in einer antiken Küche auf der Isola Bella aufgebaut. Was brodelte hier in der Vergangenheit in den vielen tausend Kochtöpfen? Welche Szenen des Lebens haben sich hier abgespielt?
Die Mauern als stumme Zeugen haben es miterlebt. „Isolator“ bringt sie zum Sprechen.

Drei Spots erhellen den verdunkelten Raum und reflektieren auf der Oberfläche des mit schwarzem Wasser gefüllten 15“ Lautsprecher, der auf dem nackten Boden steht.
An der gegenüberliegenden Wand erscheinen drei Lichtkreise, die ihre Gestalt verändern, wenn die Membrane des 15“ Lautsprechers sich bewegt. Er spielt einen Kanal der Klangkomposition ab.
Die vier anderen Lautsprecher sind in den Ecken des Raumes verteilt. Sie spielen eine Surround Sound Komposition mit sich bewegenden Küchenmöbeln, Stühlen und Tisch, kombiniert mit Klängen eines Synthesizers – und provozieren innere Bilder von Horrorfilmen und Psychothrillern aus den 70er Jahren.



        


Site specific multichannel sound and light installation
One 15“  loudspeaker, four 8“  loudspeakers, three spotlamps, water, sound composition loop
Duration of one cycle: 14min.
Isola Bella, Lago Maggiore, Italy
2011


The installation is set up in an ancient kitchen on Isola Bella. Three spotlamps alight the darkened space, reflecting in the surface of black water which is filled in the 15“ loudspeaker on the blank floor.
On the opposite wall three light circles arise, changing their figure when the membrane of the 15“ speaker is moving. It is driven by one channel of the sound composition.
The other four loudspeakers are placed in the corners of the room.
They play a surround sound composition of moving furniture in a kitchen, chairs and table, combined with sounds from a synthesizer - arousing images of 70ies horror  films and psycho thrillers.





DRIFT


2010

Ortsspezifische Licht und Klanginstallation
Nebelmaschine, Stroboskoplicht, Subwoofer, Lautsprecher,


Nach Hermann von Helmholtz trägt die Erfahrung entscheidend zu unserer Sicht der Umwelt bei. „Drift“ greift seine Forschungen zu den psychologischen Effekten der visuellen Wahrnehmungen auf.
Das, was wir sehen, ist nicht unbedingt existent – und zeigt manchmal mehr auf, was in uns vorgeht.
Angelehnt an Experimente zur Wahrnehmungspsychologie aus den 60’ger Jahren wird der Galerieraum zu einem Erfahrungsraum.

In einem mit dichtem Nebel gefühlten 50qm großen Raum, wo die einzige Lichtquelle schnelles stroboskopisches gelbes Licht ist, wird der Besucher sich selbst überlassen.
In dem Raum befinden sich keine Objekte, die ein Abbild auf die Netzhaut abgeben würden. So fängt das Gehirn an, sich eigene Bilder zu erzeugen, Linienstrukturen und geometrische Formen entstehen. Obwohl der Raum auf den ersten Blick abschreckend wirkt, verliert man nach einer kurzen Zeit die Angst und empfindet Wohlgefallen.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen heilt schnelles stroboskopisches Licht Migräne und Jetlag.




       



Site-specific ligth and sound installation in the Gallery PETRA NOSTHEIDE- EŸCKE, 2010


“DRIFT” is a light and sound installation. A parallel world is radically and consistently created, which takes possession of the entire space.
The gallery space becomes an “intangible sculpture” – dimensions shift, the ego seems limitless, perception is put to the test. 






ELEKTROBUNKER


2009/2010

Ortsspezifische Licht und Klangisntallation
5 Lautsprecher, Nebelmaschine, Stroboskoplicht, UV Leuchtstoffröhren, Discokugel


„Elektrobunker“ ist die Re-Inszenierung eines Technoclubs aus den frühen 1990er Jahren. Der Raum und seine Architektur werden durch die Installation transformiert, die Geschichte der elektronischen Musik und Clubkultur thematisiert.

Die in den Räumen hörbaren Klänge erzeugen eine Form von Gravitation, die den Körper an den Ort bindet: Rhythmus, Ekstase, das „ozeanische Gefühl“ unter der Erde, hinter dicken Mauern. Die Installation steht paradigmatisch für das Lebensgefühl der frühen 1990er Jahre.





                                    




Ein einfacher Plan


2008

Klanginstallation/ Sound installation,

(manipulierte elektrische Schreibmaschine, Audiospur, Papier, Büropflanze, Lampe, Tisch, Bürostuhl)

(manipulated electric typewriter, cd-player, paper, plant, lamp, table and chair)

Installation im Künsterhaus Dortmund in der Ausstellung "Unwille" kuratiert von Francis Hunger.

Die Klanginstallation bezieht sich auf Bartleby der Schreiber, (1853) eine Romanfigur von Herman Melville,
Autor von Moby Dick. Bartleby entzog sich den Aufträgen seines Arbeitgebers konsequent mit den
Worten „Ich möchte lieber nicht“. Auf einem Tisch steht eine elektrische Schreibmaschine, ein Stoß Papier,
eine Lampe. Die elektrische Schreibmaschine erzeugt Schreibgeräusche als ob sie von Geisterhand bedient
werden würde. Aus im Raum installierten Lautsprechern erklingt ein Windrauschen, das jedoch den Papierstoß
nicht hinfort trägt.
(Text: Francis Hunger)


Presse zu der Ausstellung >>> pdf



                                     




Unter Uns


2008

Mehrkanalige Klanginstallation,
Mixed Media, 5.1 Surround Anlage, Sockel,

Shown at: Deutscher Klangkunst Preis 2008 in Skulpturenmuseum Marl

Im Mai 2008 wurde ich für den Deutschen Klangkunst Preis nominiert. Ich wurde gebeten, ein Konzept für eine Klangkunst-Arbeit einzureichen, das sich mit der Stadt Marl auseinandersetzt.
Also entwarf ich eine interaktive Klanginstallation für einen Büroraum im Marler Rathaus.
Da es nicht möglich war, diese Installation wie im Konzept beschrieben zu realisieren, habe ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht, sie doch noch zu verwirklichen und meine ursprüngliche Idee zu präsentieren. Entstanden ist eine eigenständige Klangarbeit, die in ihrer neuen Form wiederum im Marler Rathaus ausgestellt wird.
In einem Raum befinden sich 5 im Kreis aufgestellte Lautsprecher, in seiner Mitte befinden sich Sitzmöglichkeiten für die Besucher. Aus den Lautsprechern ertönt die Stimme einer jungen Frau. Sie liest das Konzept, das zum Manuskript wurde, in aller Ruhe vor - vom Anschreiben an die Jury bis zu der Kalkulation. Zwischendurch gibt sie zu einigen Details ihren eigenen Kommentar dazu.
Mehrmals wird ihr Vortrag von kurzen auf ihrer Stimme basierenden elektroakustischen Kompositionen unterbrochen. Entstanden ist ein spannendes Hörstück über die Arbeit eines Künstlers, ein Blick hinter die Kulissen des kreativen Prozesses und ins Herz der künstlerischen Arbeit. Die in der Sprache des Konzeptes eingebettete Idee wird transformiert und somit selbst zur kompositorischen Klangarbeit.

                                                 



                                      






Absence


2004

Interaktive Soundinstallation
Tisch, 2 Stühle, diverse Alltagsgegenstände, Bewegungssensoren, Elektronik


In dieser Klanginstallation sind die Klänge ohne Lautsprecher hörbar. 
Betritt ein Besucher den abgedunkelten Raum, fangen die Sachen auf dem Tisch an sich zu bewegen. Sie reagieren auf die Richtung und die Geschwindigkeit, mit der man an den Tisch herantritt. Die Gegenstände entwickeln ein akustisches Eigenleben.
Es sind akustischer Spuren der Menschen, die vor einiger Zeit an diesem Tisch gesessen haben. Der Tisch ist wie eine Erinnerungsmaschine die diese Spuren festhält und an die neuen Besucher weitergibt.
In dieser Klanginstallation werden die Klänge durch Bewegungen der Gegenstände erzeugt, also ohne Lautsprecher.


       


If a visitor enters the darkened area, the things on the table begin to move spontaneousely. They “live” and react to the direction and the speed, with which one approaches to the table. So the things develop an acoustic independent existence. A reminiscence to animism and traces of past human activity.

Shown at:

2004
SoundArt Price at the ART COLOGNE

2005
Skulpturen Museum Glaskasten Marl, 
Traumzeitfestival Duisburg, 
Lab30 Augsburg

                         




 

Traverse Frequenz



2004

von Peter Kiefer und Peter Simon
Klanginstallation für den Innenraum der Deutzer Brücke, Brückenmusik X in Köln 2004
48Lautsprecher, Resonanzkörper, Mikrophone

Die drei Innenräume der Deutzer Brücke haben folgende Längen: Raum1- 132,14m; Raum2- 184,45m; Raum3- 120,75m. Diese enormen
Dimensionen finden ihre akustische Korrespondenz auch in der Grundfrequenz. Durch Oktavierung dieser für diesen Raum typischen
Grundfrequenz berechneten Obertöne, entsteht ein unmittelbarer Bezug zwischen gebauter Architektur und einem ins Auditive übertragenen Konzept von Relationen und Frequenzen. Durch teils minimalistische akustische Eingriffe entstehen neue Hörräume in der Brücke, quasi als Hommage an die raumbildende Brückenarchitektur.
Die gesamte Brücke wird so zu einem großen Klanginstrument, welches vom Besucher selber dramaturgisch gestaltet wird, indem er hindurch geht.

       


Sound installation in the innerspace of the Deutzer Bridge in Cologne
48 loudspeakers, resonanz pipes, microphones

The three interiors of the Deutzer Bridge have the following lengths: Area1 132,14m; Area2 184,45m; Area3 120,75m. The enormous
dimensions find their acoustic correspondence also in the basic frequency. The octave of this basic frequency is coresponding
directly to the size of the bridge and it´s architecture.

New hearing areas result from our minimalistic acoustic interferences in “standing waves”. The entire bridge becomes in such a way a large sound instrument, the visitor arranges dramaturgy and composition, by walking around in the areas. With his movements, he can change the frequency which he hears.








Tin Roof


2000/2007

Interaktive Soundinstallation
Zinkblechdach, Antennen, CD Player, Spezialkopfhörer

Die Installation befindet sich in der Sammlung des Mediemuseums im ZKM

Ein Dach lädt zum Betreten ein. Der Besucher bekommt einen Kopfhörer und kann damit in das imaginäre Haus hören. Durch seine Bewegung selektiert er die unterschiedlichen Geräusche der Bewohner des Hauses unter sich. Während er auf dem Dach spaziert, erfährt er einen akustischen Querschnitt durch das Gebäude und das Leben darin.

Nach einer Zeit auf diesem Dach entwickelt der Besucher ein voyeuristisches Moment. Er fängt an sich für die einzelnen Schicksale der Bewohner des Hauses intensiver zu interessieren. Er wird zu einem über den Bewohnern stehenden Beobachter. Die Fragmente aus dem Leben der Bewohner werden von dem Besucher zu Geschichten zusammengesetzt. Der Wunsch diese Geschichten bis zum ende zu hören und ihren Ausgang zu erfahren wird  zu einem Zwang. So funktioniert Big Brother Container und so funktioniert auch Überwachung.


             

Interactive Soundinstallation, 2000
Zincmetal roof, antennas, CD player, amplifiers, special headphones

A Parisian peace of roof. Supplied with special headphones the visitor can listen to the sound of the imaginary house and it´s inhabitants under his feet. With his movements on the roof, he can select the different rooms and lifes on which he likes to eavesdrop.