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FREQUENTLY ASKED QUESTIONS
2013

Raum bezogene Mehrkanal Klang- und Lichtinstallation,
Neon Licht, 4 Lautsprecher, Tonband Nagra, Waage, Video

GALERIE PETRA NOSTHEIDE-EŸCKE
2.3. – 27.4.2013
Einführung | introduction
Gregor Jansen

Die Installation zeigt eine Möglichkeit auf durch Fragen und Zweifel neue Erkenntnisse zu gewinnen. Etwas zu hinterfragen und zu erfragen, die fragen: wie, warum, was, wann usw. begleiten die Menscheit schon immer. Mit fragen hat jeder mal klein angefangen.











Isolator

2011

Raum bezogene Mehrkanal Klang- und Lichtinstallation
Ein 15“  Lautsprecher, vier 8“  Lautsprecher, drei Spotlampen, Wasser, Klangkomposition Loop,
Dauer eines Durchlaufs: 14 min.
Isola Bella, Lago Maggiore, Italien


Eine Kernfrage der Metaphysik lautet: gibt es in der Materie einen „Geist“?
„Isolator“ ist der Versuch, die im Raum gespeicherten Spuren menschlicher Existenz spür- und erfahrbar zu machen.
Die Installation ist in einer antiken Küche auf der Isola Bella aufgebaut. Was brodelte hier in der Vergangenheit in den vielen tausend Kochtöpfen? Welche Szenen des Lebens haben sich hier abgespielt?
Die Mauern als stumme Zeugen haben es miterlebt. „Isolator“ bringt sie zum Sprechen.

Drei Spots erhellen den verdunkelten Raum und reflektieren auf der Oberfläche des mit schwarzem Wasser gefüllten 15“ Lautsprecher, der auf dem nackten Boden steht.
An der gegenüberliegenden Wand erscheinen drei Lichtkreise, die ihre Gestalt verändern, wenn die Membrane des 15“ Lautsprechers sich bewegt. Er spielt einen Kanal der Klangkomposition ab.
Die vier anderen Lautsprecher sind in den Ecken des Raumes verteilt. Sie spielen eine Surround Sound Komposition mit sich bewegenden Küchenmöbeln, Stühlen und Tisch, kombiniert mit Klängen eines Synthesizers – und provozieren innere Bilder von Horrorfilmen und Psychothrillern aus den 70er Jahren.

        

Site specific multichannel sound and light installation
One 15“  loudspeaker, four 8“  loudspeakers, three spotlamps, water, sound composition loop
Duration of one cycle: 14min.
Isola Bella, Lago Maggiore, Italy
2011


The installation is set up in an ancient kitchen on Isola Bella. Three spotlamps alight the darkened space, reflecting in the surface of black water which is filled in the 15“ loudspeaker on the blank floor.
On the opposite wall three light circles arise, changing their figure when the membrane of the 15“ speaker is moving. It is driven by one channel of the sound composition.
The other four loudspeakers are placed in the corners of the room.
They play a surround sound composition of moving furniture in a kitchen, chairs and table, combined with sounds from a synthesizer - arousing images of 70ies horror  films and psycho thrillers.

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DRIFT

2010

Raum bezogene Licht und Klanginstallation
Nebelmaschine, Stroboskoplicht, Subwoofer, Lautsprecher,


Nach Hermann von Helmholtz trägt die Erfahrung entscheidend zu unserer Sicht der Umwelt bei. „Drift“ greift seine Forschungen zu den psychologischen Effekten der visuellen Wahrnehmungen auf.
Das, was wir sehen, ist nicht unbedingt existent – und zeigt manchmal mehr auf, was in uns vorgeht.
Angelehnt an Experimente zur Wahrnehmungspsychologie aus den 60’ger Jahren wird der Galerieraum zu einem Erfahrungsraum.

In einem mit dichtem Nebel gefühlten 50qm großen Raum, wo die einzige Lichtquelle schnelles stroboskopisches gelbes Licht ist, wird der Besucher sich selbst überlassen.
In dem Raum befinden sich keine Objekte, die ein Abbild auf die Netzhaut abgeben würden. So fängt das Gehirn an, sich eigene Bilder zu erzeugen, Linienstrukturen und geometrische Formen entstehen. Obwohl der Raum auf den ersten Blick abschreckend wirkt, verliert man nach einer kurzen Zeit die Angst und empfindet Wohlgefallen.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen heilt schnelles stroboskopisches Licht Migräne und Jetlag.




       


Site-specific ligth and sound installation in the Gallery PETRA NOSTHEIDE- EŸCKE, 2010

“DRIFT” is a light and sound installation. A parallel world is radically and consistently created, which takes possession of the entire space.
The gallery space becomes an “intangible sculpture” – dimensions shift, the ego seems limitless, perception is put to the test. 



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ELEKTROBUNKER

2009/2010

Orts spezifische Licht und Klangisntallation
5 Lautsprecher, Nebelmaschine, Stroboskoplicht, UV Leuchtstoffröhren, Discokugel


„Elektrobunker“ ist die Re-Inszenierung eines Technoclubs aus den frühen 1990er Jahren. Der Raum und seine Architektur werden durch die Installation transformiert, die Geschichte der elektronischen Musik und Clubkultur thematisiert.

Die in den Räumen hörbaren Klänge erzeugen eine Form von Gravitation, die den Körper an den Ort bindet: Rhythmus, Ekstase, das „ozeanische Gefühl“ unter der Erde, hinter dicken Mauern. Die Installation steht paradigmatisch für das Lebensgefühl der frühen 1990er Jahre.


view of the installation >>>>>>





Ein einfacher Plan

2008

Klanginstallation/ Sound installation,

(manipulierte elektrische Schreibmaschine, Audiospur, Papier, Büropflanze, Lampe, Tisch, Bürostuhl)

(manipulated electric typewriter, cd-player, paper, plant, lamp, table and chair)

Installation im Künsterhaus Dortmund in der Ausstellung "Unwille" kuratiert von Francis Hunger.

Die Klanginstallation bezieht sich auf Bartleby der Schreiber, (1853) eine Romanfigur von Herman Melville,
Autor von Moby Dick. Bartleby entzog sich den Aufträgen seines Arbeitgebers konsequent mit den
Worten „Ich möchte lieber nicht“. Auf einem Tisch steht eine elektrische Schreibmaschine, ein Stoß Papier,
eine Lampe. Die elektrische Schreibmaschine erzeugt Schreibgeräusche als ob sie von Geisterhand bedient
werden würde. Aus im Raum installierten Lautsprechern erklingt ein Windrauschen, das jedoch den Papierstoß
nicht hinfort trägt.
(Text: Francis Hunger)

Ausstellungsansichten >>>> pdf

Presse zu der Ausstellung >>> pdf

                                     


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Unter Uns

2008

Mehrkanalige Klanginstallation,
Mixed Media, 5.1 Surround Anlage, Sockel,

Shown at: Deutscher Klangkunst Preis 2008 in Skulpturenmuseum Marl

Im Mai 2008 wurde ich für den Deutschen Klangkunst Preis nominiert. Ich wurde gebeten, ein Konzept für eine Klangkunst-Arbeit einzureichen, das sich mit der Stadt Marl auseinandersetzt.
Also entwarf ich eine interaktive Klanginstallation für einen Büroraum im Marler Rathaus.
Da es nicht möglich war, diese Installation wie im Konzept beschrieben zu realisieren, habe ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht, sie doch noch zu verwirklichen und meine ursprüngliche Idee zu präsentieren. Entstanden ist eine eigenständige Klangarbeit, die in ihrer neuen Form wiederum im Marler Rathaus ausgestellt wird.
In einem Raum befinden sich 5 im Kreis aufgestellte Lautsprecher, in seiner Mitte befinden sich Sitzmöglichkeiten für die Besucher. Aus den Lautsprechern ertönt die Stimme einer jungen Frau. Sie liest das Konzept, das zum Manuskript wurde, in aller Ruhe vor - vom Anschreiben an die Jury bis zu der Kalkulation. Zwischendurch gibt sie zu einigen Details ihren eigenen Kommentar dazu.
Mehrmals wird ihr Vortrag von kurzen auf ihrer Stimme basierenden elektroakustischen Kompositionen unterbrochen. Entstanden ist ein spannendes Hörstück über die Arbeit eines Künstlers, ein Blick hinter die Kulissen des kreativen Prozesses und ins Herz der künstlerischen Arbeit. Die in der Sprache des Konzeptes eingebettete Idee wird transformiert und somit selbst zur kompositorischen Klangarbeit.

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Absence

2004

Interaktive Soundinstallation
Tisch, 2 Stühle, diverse Alltagsgegenstände, Bewegungssensoren, Elektronik


In dieser Klanginstallation sind die Klänge ohne Lautsprecher hörbar. 
Betritt ein Besucher den abgedunkelten Raum, fangen die Sachen auf dem Tisch an sich zu bewegen. Sie reagieren auf die Richtung und die Geschwindigkeit, mit der man an den Tisch herantritt. Die Gegenstände entwickeln ein akustisches Eigenleben.
Es sind akustischer Spuren der Menschen, die vor einiger Zeit an diesem Tisch gesessen haben. Der Tisch ist wie eine Erinnerungsmaschine die diese Spuren festhält und an die neuen Besucher weitergibt.
In dieser Klanginstallation werden die Klänge durch Bewegungen der Gegenstände erzeugt, also ohne Lautsprecher.


       


If a visitor enters the darkened area, the things on the table begin to move spontaneousely. They “live” and react to the direction and the speed, with which one approaches to the table. So the things develop an acoustic independent existence. A reminiscence to animism and traces of past human activity.

Shown at:

2004
SoundArt Price at the ART COLOGNE

2005
Skulpturen Museum Glaskasten Marl, 
Traumzeitfestival Duisburg, 
Lab30 Augsburg

                         
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Turing Project 2

2005

Hörstück und Klanginstallation im Raum
64 mechanische Relais aus Schaltanlagen aus den 50ger Jahren, Interface, Computer

Die Installation und das aus ihr resultierende Hörstück ist eine Reminiszenz an die Turingmaschine des britischen Mathematikers und Kryptoanalytiker Alan Turing.
Alan Turing beabsichtigte, mit der Turingmaschine ein Modell des mathematisch arbeitenden Menschen zu schaffen und damit eine mathematische Definition des Begriffs “Algorithmus” zu formulieren.
Turing bewies, dass solch ein Gerät in der Lage ist, „jedes vorstellbare mathematische Problem zu lösen, sofern dieses auch durch einen Algorithmus gelöst werden kann“.

Die einzelnen Relais geben ein zartes Klicken von sich, wenn sie durch ein programmiertes Interface aktiviert werden. Wie ein orchestrierter Schwarm Insekten spielen sie eine von uns entworfene Komposition.  Diese Komposition basiert auf einem aufwendigen Algorithmus der durch die Brownsche Bewegung gesteuert wird.

Das Turing - Projekt ist die dritte Arbeit von LMS. Die Installation wurde im Studio aufgebaut und als Hörstück vom Studio Akustische Kunst des WDR produziert.
LMS sind Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon.

          

                                  


Sound Installation, 2004
64 mechanic relays, interface, computer

The relays give a tender clicking, if they are activated by a programmed interface. Like a orchestral swarm of insects, they play a 50 minutes composition. 

LMS are Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon.
The Turing - Projekt is the third work of LMS. The Installation was realized in the Soundstudio of WDR radio station where the Sound was recorded and mixed to a radio play.


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Traverse Frequenz

2004

von Peter Kiefer und Peter Simon
Klanginstallation für den Innenraum der Deutzer Brücke, Brückenmusik X in Köln 2004
48Lautsprecher, Resonanzkörper, Mikrophone

Die drei Innenräume der Deutzer Brücke haben folgende Längen: Raum1- 132,14m; Raum2- 184,45m; Raum3- 120,75m. Diese enormen
Dimensionen finden ihre akustische Korrespondenz auch in der Grundfrequenz. Durch Oktavierung dieser für diesen Raum typischen
Grundfrequenz berechneten Obertöne, entsteht ein unmittelbarer Bezug zwischen gebauter Architektur und einem ins Auditive übertragenen Konzept von Relationen und Frequenzen. Durch teils minimalistische akustische Eingriffe entstehen neue Hörräume in der Brücke, quasi als Hommage an die raumbildende Brückenarchitektur.
Die gesamte Brücke wird so zu einem großen Klanginstrument, welches vom Besucher selber dramaturgisch gestaltet wird, indem er hindurch geht.

       


Sound installation in the innerspace of the Deutzer Bridge in Cologne
48 loudspeakers, resonanz pipes, microphones

The three interiors of the Deutzer Bridge have the following lengths: Area1 132,14m; Area2 184,45m; Area3 120,75m. The enormous
dimensions find their acoustic correspondence also in the basic frequency. The octave of this basic frequency is coresponding
directly to the size of the bridge and it´s architecture.

New hearing areas result from our minimalistic acoustic interferences in “standing waves”. The entire bridge becomes in such a way a large sound instrument, the visitor arranges dramaturgy and composition, by walking around in the areas. With his movements, he can change the frequency which he hears.


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Tin Roof

2000/2007

Interaktive Soundinstallation
Zinkblechdach, Antennen, CD Player, Spezialkopfhörer

Die Installation befindet sich in der Sammlung des Mediemuseums im ZKM

Ein Dach lädt zum Betreten ein. Der Besucher bekommt einen Kopfhörer und kann damit in das imaginäre Haus hören. Durch seine Bewegung selektiert er die unterschiedlichen Geräusche der Bewohner des Hauses unter sich. Während er auf dem Dach spaziert, erfährt er einen akustischen Querschnitt durch das Gebäude und das Leben darin.

Nach einer Zeit auf diesem Dach entwickelt der Besucher ein voyeuristisches Moment. Er fängt an sich für die einzelnen Schicksale der Bewohner des Hauses intensiver zu interessieren. Er wird zu einem über den Bewohnern stehenden Beobachter. Die Fragmente aus dem Leben der Bewohner werden von dem Besucher zu Geschichten zusammengesetzt. Der Wunsch diese Geschichten bis zum ende zu hören und ihren Ausgang zu erfahren wird  zu einem Zwang. So funktioniert Big Brother Container und so funktioniert auch Überwachung.


             

Interactive Soundinstallation, 2000
Zincmetal roof, antennas, CD player, amplifiers, special headphones

A Parisian peace of roof. Supplied with special headphones the visitor can listen to the sound of the imaginary house and it´s inhabitants under his feet. With his movements on the roof, he can select the different rooms and lifes on which he likes to eavesdrop.

                       

more pics of the installation at ZKM

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