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ELEKTROBUNKER Light and Sound Installation 2009 view of the installation >>>>>> ![]() Für die zweite Ausstellung Kunst.unterirdisch im Bunker Tullstraße 5 wird Peter Simon eine Licht und Klanginstallation entwickeln, die den Titel „ELEKTROBUNKER“ trägt. Die Architektur und Geschichte des Raumes wird mit Elementen der elektronischen Musikkultur/ Technokultur vor dem Hintergrund der industriellen Vergangenheit des Ortes verknüpft. Dabei wird ein „pschoakustisches Leitsystem“ installiert, welches die labyrinthische Struktur des Bunkers hervorhebt. Die Wahrnehmung des Besuchers wird auf die Probe gestellt, wenn er, akustischen Verlockungen und Versprechen ausgesetzt, dunkel gehaltene Gänge durchwandelt. Die in den Räumen hörbaren Klänge erzeugen eine Form von Gravitation, die den Körper an den Ort bindet. Was ist das Ziel? Rhythmus, Ekstase, Transzendenz, das „ozeanische Gefühl“ – unter der Erde, hinter meterdicken Betonmauern. Die Installation ist eine poetische Hommage an die frühe Clubkultur. Ein pulsierendes, elektronisches Herz unter der Haut des Ruhrgebietes.
Ein einfacher Plan
Klanginstallation/ Sound installation, 2008 (manipulierte elektrische Schreibmaschine, Audiospur, Papier, Büropflanze, Lampe, Tisch, Bürostuhl) (manipulated electric typewriter, cd-player, paper, plant, lamp, table and chair) Installation im Künsterhaus Dortmund in der Ausstellung "Unwille" kuratiert von Francis Hunger. Ausstellungsansichten >>>> pdf Presse zu der Ausstellung >>> pdf Die Klanginstallation bezieht sich auf Bartleby der Schreiber, (1853) eine Romanfigur von Herman Melville,Autor von Moby Dick. Bartleby entzog sich den Aufträgen seines Arbeitgebers konsequent mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“. Auf einem Tisch steht eine elektrische Schreibmaschine, ein Stoß Papier, eine Lampe. Die elektrische Schreibmaschine erzeugt Schreibgeräusche als ob sie von Geisterhand bedient werden würde. Aus im Raum installierten Lautsprechern erklingt ein Windrauschen, das jedoch den Papierstoß nicht hinfort trägt. (Text: Francis Hunger) TOP of the page
Unter Uns Mehrkanalige
Klanginstallation, 2008 Shown at: Deutscher Klangkunst Preis 2008 in Skulpturenmuseum Marl
Also entwarf ich eine interaktive Klanginstallation für einen Büroraum im Marler Rathaus. Da es nicht möglich war, diese Installation wie im Konzept beschrieben zu realisieren, habe ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht, sie doch noch zu verwirklichen und meine ursprüngliche Idee zu präsentieren. Entstanden ist eine eigenständige Klangarbeit, die in ihrer neuen Form wiederum im Marler Rathaus ausgestellt wird. In einem Raum befinden sich 5 im Kreis aufgestellte Lautsprecher, in seiner Mitte befinden sich Sitzmöglichkeiten für die Besucher. Aus den Lautsprechern ertönt die Stimme einer jungen Frau. Sie liest das Konzept, das zum Manuskript wurde, in aller Ruhe vor - vom Anschreiben an die Jury bis zu der Kalkulation. Zwischendurch gibt sie zu einigen Details ihren eigenen Kommentar dazu. Mehrmals wird ihr Vortrag von kurzen auf ihrer Stimme basierenden elektroakustischen Kompositionen unterbrochen. Entstanden ist ein spannendes Hörstück über die Arbeit eines Künstlers, ein Blick hinter die Kulissen des kreativen Prozesses und ins Herz der künstlerischen Arbeit. Die in der Sprache des Konzeptes eingebettete Idee wird transformiert und somit selbst zur kompositorischen Klangarbeit.
Absence
If a visitor
enters the darkened area, the things on the table begin to move
spontaneousely. They “live” and react to the
direction and
the speed, with which one approaches to the table. So the things
develop an acoustic independent existence. A reminiscence to animism
and traces of past human activity. Shown at: 2004 2005 TOP of the page ![]()
Turing Project 2
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Die Relais geben ein
zartes Klicken von sich, wenn sie durch ein
programmiertes Interface aktiviert werden. Wie ein orchestrierter
Schwarm Insekten spielen sie eine von uns entworfene Komposition. ![]() Traverse Frequenz von Peter Kiefer und Peter Simon Klanginstallation für den Innenraum der Deutzer Brücke, Brückenmusik X in Köln 2004 48Lautsprecher, Resonanzkörper, Mikrophone
![]() Die drei Innenräume der Deutzer Brücke haben folgende Längen: Raum1- 132,14m; Raum2- 184,45m; Raum3- 120,75m. Diese enormen Dimensionen finden ihre akustische Korrespondenz auch in der Grundfrequenz. Durch Oktavierung dieser für diesen Raum typischen Grundfrequenz berechneten Obertöne, entsteht ein unmittelbarer Bezug zwischen gebauter Architektur und einem ins Auditive übertragenen Konzept von Relationen und Frequenzen. Durch teils minimalistische akustische Eingriffe entstehen neue Hörräume in der Brücke, quasi als Hommage an die raumbildende Brückenarchitektur. Die gesamte Brücke wird so zu einem großen Klanginstrument, welches vom Besucher selber dramaturgisch gestaltet wird, indem er hindurch geht. Sound installation in the
innerspace of the Deutzer Bridge in Cologne TOP of the page ![]() Tin Roof Interaktive Soundinstallation, 2000 Zinkblechdach, Antennen, CD Player, Spezialkopfhörer Herbst 2007 geht die Installation in die Sammlung des Medien Museums des ZKM über. Ein Dach
lädt zum
Betreten ein. Der Besucher bekommt einen
Kopfhörer und kann damit in das imaginäre Haus
hören.
Durch seine Bewegung selektiert er die unterschiedlichen
Geräusche
der Bewohner des Hauses unter sich. Während er auf dem Dach
spaziert, erfährt er einen akustischen Querschnitt durch das
Gebäude und das Leben darin. Interactive Soundinstallation,
2000 TOP of the page ![]() |