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Isolator
2011
Raum bezogene Mehrkanal Klang- und
Lichtinstallation
Ein 15“ Lautsprecher, vier 8“ Lautsprecher, drei
Spotlampen, Wasser, Klangkomposition Loop,
Dauer eines Durchlaufs: 14 min.
Isola Bella, Lago Maggiore, Italien
Eine Kernfrage der Metaphysik lautet: gibt es in der Materie einen
„Geist“?
„Isolator“ ist der Versuch, die im Raum gespeicherten
Spuren menschlicher Existenz spür- und erfahrbar zu machen.
Die Installation ist in einer antiken Küche auf der Isola Bella
aufgebaut. Was brodelte hier in der Vergangenheit in den vielen tausend
Kochtöpfen? Welche Szenen des Lebens haben sich hier abgespielt?
Die Mauern als stumme Zeugen haben es miterlebt. „Isolator“ bringt sie
zum Sprechen.
Drei Spots erhellen den verdunkelten Raum und reflektieren auf der
Oberfläche des mit schwarzem Wasser gefüllten 15“
Lautsprecher, der auf dem nackten Boden steht.
An der gegenüberliegenden Wand erscheinen drei Lichtkreise, die
ihre Gestalt verändern, wenn die Membrane des 15“
Lautsprechers sich bewegt. Er spielt einen Kanal der Klangkomposition
ab.
Die vier anderen Lautsprecher sind in den Ecken des Raumes verteilt.
Sie spielen eine Surround Sound Komposition mit sich bewegenden
Küchenmöbeln, Stühlen und Tisch, kombiniert mit
Klängen eines Synthesizers – und provozieren innere Bilder
von Horrorfilmen und Psychothrillern aus den 70er Jahren.

Site
specific multichannel sound and light installation
One 15“ loudspeaker, four
8“ loudspeakers, three spotlamps, water, sound composition loop
Duration of one cycle: 14min.
Isola Bella, Lago Maggiore,
Italy
2011
The installation is set up in
an ancient kitchen on Isola Bella. Three spotlamps alight the darkened
space, reflecting in the surface of black water which is filled in the
15“ loudspeaker on the blank floor.
On the opposite wall three
light circles arise, changing their figure when the membrane of the
15“ speaker is moving. It is driven by one channel of the sound
composition.
The other four loudspeakers are
placed in the corners of the room.
They play a surround sound
composition of moving furniture in a kitchen, chairs and table,
combined with sounds from a synthesizer - arousing images of 70ies
horror films and psycho thrillers.
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DRIFT
2010
Raum bezogene Licht und Klanginstallation
Nebelmaschine, Stroboskoplicht, Subwoofer, Lautsprecher,
Nach Hermann von Helmholtz trägt die Erfahrung entscheidend zu
unserer Sicht der Umwelt bei. „Drift“ greift seine
Forschungen zu den psychologischen Effekten der visuellen Wahrnehmungen
auf.
Das, was wir sehen, ist nicht unbedingt existent – und zeigt manchmal
mehr auf, was in uns vorgeht.
Angelehnt an Experimente zur Wahrnehmungspsychologie aus den 60’ger
Jahren wird der Galerieraum zu einem Erfahrungsraum.
In einem mit dichtem Nebel gefühlten 50qm großen Raum, wo
die einzige Lichtquelle schnelles stroboskopisches gelbes Licht ist,
wird der Besucher sich selbst überlassen.
In dem Raum befinden sich keine Objekte, die ein Abbild auf die
Netzhaut abgeben würden. So fängt das Gehirn an, sich eigene
Bilder zu erzeugen, Linienstrukturen und geometrische Formen entstehen.
Obwohl der Raum auf den ersten Blick abschreckend wirkt, verliert man
nach einer kurzen Zeit die Angst und empfindet Wohlgefallen.
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen heilt schnelles
stroboskopisches Licht Migräne und Jetlag.
Site-specific
ligth and sound installation in the Gallery PETRA NOSTHEIDE- EŸCKE, 2010
“DRIFT” is a light and sound
installation. A parallel world
is radically and consistently created, which takes possession of the
entire space.
The gallery space becomes an
“intangible sculpture” –
dimensions shift, the ego seems limitless, perception is put to the
test.
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ELEKTROBUNKER
2009/2010
Orts spezifische Licht und Klangisntallation
5 Lautsprecher, Nebelmaschine, Stroboskoplicht, UV Leuchtstoffröhren,
Discokugel
„Elektrobunker“ ist die Re-Inszenierung eines Technoclubs
aus den frühen 1990er Jahren. Der Raum und seine Architektur
werden durch die Installation transformiert, die Geschichte der
elektronischen Musik und Clubkultur thematisiert.
Die in den Räumen hörbaren Klänge erzeugen eine Form von
Gravitation, die den Körper an den Ort bindet: Rhythmus, Ekstase,
das „ozeanische Gefühl“ unter der Erde, hinter dicken
Mauern. Die Installation steht paradigmatisch für das
Lebensgefühl der frühen 1990er Jahre.
view of the installation
>>>>>>


Ein
einfacher Plan
2008
Klanginstallation/ Sound installation,
(manipulierte
elektrische Schreibmaschine, Audiospur, Papier, Büropflanze,
Lampe, Tisch, Bürostuhl)
(manipulated
electric
typewriter, cd-player, paper, plant, lamp, table and chair)
Installation im
Künsterhaus Dortmund in der Ausstellung "Unwille" kuratiert
von Francis Hunger.
Die Klanginstallation bezieht sich auf
Bartleby der
Schreiber, (1853) eine Romanfigur von Herman Melville,
Autor von Moby Dick. Bartleby entzog sich den Aufträgen seines
Arbeitgebers konsequent mit den
Worten „Ich möchte lieber nicht“. Auf
einem Tisch
steht eine elektrische Schreibmaschine, ein Stoß Papier,
eine Lampe. Die elektrische Schreibmaschine erzeugt
Schreibgeräusche als ob sie von Geisterhand bedient
werden würde. Aus im Raum installierten Lautsprechern erklingt
ein Windrauschen, das jedoch den Papierstoß
nicht hinfort trägt.
(Text: Francis Hunger)
Ausstellungsansichten
>>>> pdf
Presse zu
der Ausstellung >>> pdf

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Unter Uns
2008
Mehrkanalige
Klanginstallation,
Mixed Media, 5.1 Surround Anlage, Sockel,
Shown at: Deutscher
Klangkunst Preis 2008 in Skulpturenmuseum Marl
Im Mai 2008 wurde ich für den Deutschen
Klangkunst
Preis nominiert. Ich wurde gebeten, ein Konzept für eine
Klangkunst-Arbeit einzureichen, das sich mit der Stadt Marl
auseinandersetzt.
Also entwarf ich eine interaktive Klanginstallation für einen
Büroraum im Marler Rathaus.
Da es nicht möglich war, diese Installation wie im Konzept
beschrieben zu realisieren, habe ich nach einer anderen
Möglichkeit gesucht, sie doch noch zu verwirklichen und meine
ursprüngliche Idee zu präsentieren. Entstanden ist
eine
eigenständige Klangarbeit, die in ihrer neuen Form wiederum im
Marler Rathaus ausgestellt wird.
In einem Raum befinden sich 5 im Kreis aufgestellte Lautsprecher, in
seiner Mitte befinden sich Sitzmöglichkeiten für die
Besucher. Aus den Lautsprechern ertönt die Stimme einer jungen
Frau. Sie liest das Konzept, das zum Manuskript wurde, in aller Ruhe
vor - vom Anschreiben an die Jury bis zu der Kalkulation. Zwischendurch
gibt sie zu einigen Details ihren eigenen Kommentar dazu.
Mehrmals wird ihr Vortrag von kurzen auf ihrer Stimme basierenden
elektroakustischen Kompositionen unterbrochen. Entstanden ist ein
spannendes Hörstück über die Arbeit eines
Künstlers, ein Blick hinter die Kulissen des kreativen
Prozesses
und ins Herz der künstlerischen Arbeit.
Die in der Sprache des Konzeptes eingebettete Idee wird transformiert
und somit selbst zur kompositorischen Klangarbeit.
Weitere
Bilder der Ausstellung>
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Absence
2004
Interaktive Soundinstallation
Tisch, 2 Stühle, diverse Alltagsgegenstände, Bewegungssensoren,
Elektronik
In dieser Klanginstallation sind die Klänge ohne Lautsprecher
hörbar.
Betritt ein Besucher den abgedunkelten Raum, fangen die Sachen auf dem
Tisch an sich zu bewegen. Sie reagieren auf die Richtung und die
Geschwindigkeit, mit der man an den Tisch herantritt. Die
Gegenstände entwickeln ein akustisches Eigenleben.
Es sind akustischer Spuren der Menschen, die vor einiger Zeit an diesem
Tisch gesessen haben. Der Tisch ist wie eine Erinnerungsmaschine die
diese Spuren festhält und an die neuen Besucher weitergibt.
In dieser Klanginstallation werden die Klänge durch Bewegungen der
Gegenstände erzeugt, also ohne Lautsprecher.

If a
visitor
enters the darkened area, the things on the table begin to move
spontaneousely. They “live” and react to the
direction and
the speed, with which one approaches to the table. So the things
develop an acoustic independent existence. A reminiscence to animism
and traces of past human activity.
Shown
at:
2004
SoundArt Price at the ART COLOGNE
2005
Skulpturen Museum Glaskasten Marl,
Traumzeitfestival Duisburg,
Lab30 Augsburg
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Turing
Project 2
2005
Hörstück
und Klanginstallation im Raum
64 mechanische Relais aus Schaltanlagen aus den 50ger Jahren,
Interface, Computer
Die Installation und das aus ihr
resultierende Hörstück ist eine
Reminiszenz an die Turingmaschine des britischen Mathematikers und
Kryptoanalytiker Alan Turing.
Alan Turing beabsichtigte, mit der
Turingmaschine ein Modell des mathematisch arbeitenden Menschen zu
schaffen und damit eine mathematische Definition des Begriffs
“Algorithmus” zu formulieren.
Turing bewies, dass solch ein Gerät in
der Lage ist, „jedes vorstellbare mathematische Problem zu lösen,
sofern dieses auch durch einen Algorithmus gelöst werden kann“.
Die
einzelnen Relais geben ein zartes Klicken von sich, wenn sie durch ein
programmiertes Interface aktiviert werden. Wie ein orchestrierter
Schwarm Insekten spielen sie eine von uns entworfene Komposition.
Diese Komposition basiert auf einem aufwendigen Algorithmus der durch
die Brownsche Bewegung gesteuert wird.
Das Turing - Projekt
ist die dritte Arbeit von LMS. Die Installation wurde im Studio
aufgebaut und als Hörstück vom Studio Akustische Kunst des WDR
produziert.
LMS sind Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon.


Sound
Installation, 2004
64 mechanic
relays, interface, computer
The relays give a
tender
clicking, if they are activated by a programmed interface. Like a
orchestral swarm of insects, they play a 50 minutes
composition.
LMS are
Jörg Lindenmaier, Anthony Moore und Peter Simon.
The Turing -
Projekt is the
third work of LMS. The Installation was realized in the Soundstudio of
WDR radio station where the Sound was recorded and mixed to a radio
play.
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Traverse
Frequenz
2004
von Peter Kiefer und Peter Simon
Klanginstallation für den Innenraum der Deutzer
Brücke, Brückenmusik X in Köln 2004
48Lautsprecher, Resonanzkörper, Mikrophone
Die drei Innenräume der Deutzer
Brücke haben folgende
Längen: Raum1- 132,14m; Raum2- 184,45m; Raum3- 120,75m. Diese
enormen
Dimensionen finden ihre akustische Korrespondenz auch in der
Grundfrequenz. Durch Oktavierung dieser für diesen Raum
typischen
Grundfrequenz berechneten Obertöne, entsteht ein unmittelbarer
Bezug zwischen gebauter Architektur und einem ins Auditive
übertragenen Konzept von Relationen und Frequenzen. Durch
teils
minimalistische akustische Eingriffe entstehen neue
Hörräume
in der Brücke, quasi als Hommage an die raumbildende
Brückenarchitektur.
Die gesamte Brücke wird so zu einem großen
Klanginstrument,
welches vom Besucher selber dramaturgisch gestaltet wird, indem er
hindurch geht.

Sound
installation in the
innerspace of the Deutzer Bridge in Cologne
48 loudspeakers,
resonanz pipes, microphones
The three
interiors of the Deutzer Bridge have the following lengths: Area1
132,14m; Area2 184,45m; Area3 120,75m. The enormous
dimensions find
their acoustic correspondence also in the basic frequency. The octave
of this basic frequency is coresponding
directly to the
size of the bridge and it´s architecture.
New hearing areas
result from
our minimalistic acoustic interferences in “standing
waves”. The entire bridge becomes in such a way a large sound
instrument, the visitor arranges dramaturgy and composition, by walking
around in the areas. With his movements, he can change the frequency
which he hears.
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Tin Roof
2000/2007
Interaktive Soundinstallation
Zinkblechdach, Antennen, CD Player, Spezialkopfhörer
Die Installation befindet sich in der Sammlung des Mediemuseums im ZKM
Ein Dach lädt zum Betreten ein. Der Besucher
bekommt einen
Kopfhörer und kann damit in das imaginäre Haus hören. Durch seine
Bewegung selektiert er die unterschiedlichen Geräusche der Bewohner des
Hauses unter sich. Während er auf dem Dach spaziert, erfährt er einen
akustischen Querschnitt durch das Gebäude und das Leben darin.
Nach
einer Zeit auf diesem Dach entwickelt der Besucher ein voyeuristisches
Moment. Er fängt an sich für die einzelnen Schicksale der Bewohner des
Hauses intensiver zu interessieren. Er wird zu einem über den Bewohnern
stehenden Beobachter. Die Fragmente aus dem Leben der Bewohner werden
von dem Besucher zu Geschichten zusammengesetzt. Der Wunsch diese
Geschichten bis zum ende zu hören und ihren Ausgang zu erfahren
wird
zu einem Zwang. So funktioniert Big Brother Container und so
funktioniert auch Überwachung.
Interactive Soundinstallation,
2000
Zincmetal roof,
antennas, CD player, amplifiers, special headphones
A Parisian peace
of roof.
Supplied with special headphones the visitor can listen to the sound of
the imaginary house and it´s inhabitants under his feet. With
his
movements on the roof, he can select the different rooms and lifes on
which he likes to eavesdrop.
more
pics of the installation at ZKM
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